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Ihr Rechtsanwalt für Mietrecht im Ruhrgebiet (Dinslaken im Kreis Wesel)

Als Rechtsanwalt für Mietrecht setze ich mich auch mit den rasanten Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt auseinander. Mietraum ist persönlicher Lebensraum. Er ist damit ein ganz wesentlicher Bestandteil der menschlichen Existenz. Belastend ist die Situation für die Parteien, sobald die mietvertraglichen Vereinbarungen zu Spannungen führen.

Das Mietrecht berührt die meisten Menschen unmittelbar. Mieter und Vermieter stehen sich als Protagonisten gegenüber. Von der Materie betroffen sind aber auch Hausverwaltungen, Unternehmen oder der Bauherr, der neuen Mietraum schaffen möchte. Eine der Hauptaufgaben im Mietrecht besteht meiner Ansicht nach darin, trotz der Funktion als einseitiger Interessenvertreter eine bestmögliche Lösung für alle involvierten Parteien zu entwickeln. Das bedeutet keinesfalls, dass ich Ihre persönlichen Interessen auch nur ansatzweise vernachlässige. Mit Nachdruck werde ich exemplarisch Ihre Mietminderung bei lärmenden Nachbarn durchsetzen, die Nebenkostenabrechnung bis ins letzte Detail prüfen oder auch die Kündigung des Mietvertrags rechtssicher untersuchen.

Nach meinem Dafürhalten setzt die Materie jedoch oftmals ein gewisses Fingerspitzengefühl voraus. Als Rechtsanwalt für das private sowie gewerbliche Mietrecht unterstütze ich meine Mandanten bei allen denkbaren Verhandlungen, zum Beispiel im Rahmen von Mietpreiserhöhung, Schadensersatzforderungen oder Mietmängeln.

In diesem Zusammenhang können - die notwendige Weitsicht sowie das Gespür für die wechselseitigen Interessen vorausgesetzt - viele Probleme und Fragestellungen außergerichtlich beigelegt werden. Das hat für Sie den entscheidenden Vorteil, dass Sie sich den Stress einer gerichtlichen Auseinandersetzung ersparen können. Nichtsdestotrotz werde ich nicht davor zurückschrecken, Ihre Interessen couragiert und hartnäckig gerichtlich zu vertreten, wenn Ihnen ansonsten zweifelhafte Kompromisse oder sonstige Nachteile drohen.

Mietrecht für Vermieter und Mieter

In mietrechtlichen Fallgruppen vertrete ich sowohl Mieter als auch Vermieter mit identischem Einsatz. Nicht zu vergessen sind die einschlägigen Nebengebiete, wie zum Beispiel das Nachbarrecht, das Maklerrecht oder das Immobilienrecht. Es ist für Sie kein Nachteil, dass ich im Mietrecht für beide Seiten tätig bin. Ganz im Gegenteil! Das Wissen um die Rechtsposition der Gegenseite ermöglicht in der Sache eine vertiefte und sichere Auseinandersetzung. Eventuelle Gegenargumente können bereits vorab miteinander erörtert werden. Dem Überraschungsmoment sind wir dadurch bereits einen Schritt voraus. Als Mietrechtler bin ich kein Lobbyvertreter, sondern setze mich vehement für die rechtlichen Angelegenheiten meiner Mandanten ein.

Es gibt eine Vielzahl von mietrechtlichen Sachverhalten, bei denen Sie sehr gut beraten sind, einen Rechtsanwalt Ihres Vertrauens mit der Wahrnehmung Ihrer Interessen zu beauftragen. Dazu zählen unter anderem:

  • die Prüfung und Gestaltung von Mietverträgen,
  • die Kündigungsrechte der Mietvertragsparteien,
  • die Kontrolle von Betriebskosten- und Nebenabrechnungen,
  • die Geltendmachung von Mietminderungsansprüchen,
  • die Durchsetzung von Mängelbeseitigungsansprüchen,
  • die Überprüfung von Mieterhöhungen,
  • die Beratung bei Schönheitsreparaturen oder
  • die Rückforderung bzw. Verrechnung der Mietkaution.


Es handelt sich hierbei lediglich um einen Auszug der rechtlichen Probleme, die im Zusammenhang mit einem Mietverhältnis auftreten können. Das Besondere in diesem Bereich ist das Vertrauensverhältnis zwischen den Parteien. Es sollte entsprechend prioritär versucht werden, das Verhältnis der Parteien nachhaltig zu bewahren.

Prinzipiell ist niemandem geholfen, wenn das Tischtuch irreparabel zerschnitten ist. In einigen Fällen ist das leider nicht zu retten, insbesondere dann, wenn eine Partei hartnäckig auf ihrer Meinung verharrt und damit konsequent die Rechte der anderen tangiert. Ich scheue insofern nicht davor zurück, Ihre Rechte und Ansprüche in direkter Konfrontation auch gerichtlich geltend zu machen.

Mieter zahlt Miete nicht - Was tun?

Ich möchte Vermieter auf eine Besonderheit hinweisen. Zwischen ihm und dem Mieter ist in der Regel vertraglich festgelegt, welcher konkrete Mietzins zu welchem Zeitpunkt fällig wird. Der Mietvertrag sieht beispielsweise vor, dass der Mieter verpflichtet ist, die Miete spätestens bis zum dritten Werktag eines jeden Monats zu überweisen.

Sicherlich kann es in der Praxis aufgrund der Bankarbeitszeit auch zu Verzögerungen kommen. In anderen Fällen versäumt der Bewohner der Wohnung allerdings die rechtzeitige Überweisung. Diese Situation setzt Fingerspitzengefühl voraus.

Handelt es sich um einen zuverlässigen Mieter, der seine vertraglichen Pflichten ansonsten einwandfrei erfüllt, wird ein Gespräch zwischen den Parteien wahrscheinlich ausreichen. Möglicherweise hat er den Zahlungsauftrag lediglich vergessen.

Nichtsdestotrotz befindet sich der Mieter nach dem Gesetz in Verzug, da zwischen ihm und dem Vermieter ein eindeutiges Datum für die Miete vereinbart wurde (spätestens bis zum dritten Werktag eines jeden Monats).

Übergibt der Vermieter die Angelegenheit in die Hände eines Anwalts für Mietrecht, wird dieser den fälligen Mietzins umgehend einfordern. Darüber hinaus wird er seine Kosten als Verzugsschaden geltend machen. Der Mieter hat prinzipiell auch die Kosten des Rechtsanwalts zu übernehmen.

Ob der Mieter finanziell in der Lage ist, die Anwaltskosten zu bedienen, ist eine zweite Frage. Der Vermieter ist darauf hinzuweisen. Macht der Anwalt die ausstehende Miete sowie die gesetzlichen Gebühren seiner Beauftragung geltend, rechnet er seine Kosten trotzdem gegenüber dem Vermieter ab. Es handelt sich um ein klassisches Dreiecksverhältnis.

Der Weg zum Anwalt für Mietrecht ist für den Vermieter trotz des Risikos, schlussendlich doch auf den Anwaltskosten sitzen zu bleiben, in aller Regel die bessere Alternative. Der Rechtsanwalt arbeitet weitsichtig. Er begleitet das gesamte Verfahren und leitet die notwendigen Schritte stets vorausschauend ein. Verlieren Sie bitte keine wertvolle Zeit! 

Mustervertrag Mietrecht - Vorsicht Kostenfalle!

Vermieter möchte ich ausdrücklich vor der unreflektierten Nutzung von Formularen oder Musterverträgen warnen. Selbstverständlich ist die Verlockung groß, für das eigene Mietobjekt den Formularmietvertrag aus dem Internet zu übernehmen. Anwälte möchten ohnehin nur Geld verdienen, und leisten letztendlich doch dieselbe Arbeit.

Als Rechtsanwalt, der seinen Tätigkeitsschwerpunkt unter anderem auf das Mietrecht gelegt hat und in den Kreisen Wesel, Kleve, Borken sowie im gesamten Ruhrgebiet als Mietrechtler tätig ist, möchte ich in der Tat auch Geld verdienen. Unter der Rubrik "Kosten" erhalten Sie wichtige Vorabinformationen, wobei eine konkrete Kosteneinschätzung nur im Einzelfall möglich ist. 

Ich möchte Sie aber nicht warnen, weil ich um mein eigenes Salär fürchte. Vielmehr sind viele Formulare und Musterverträge veraltet, und berücksichtigen daher nicht die stetigen Änderungen in der Rechtsprechung. Der VIII. (Wohnraummietrecht) sowie der XII. (gewerbliches Mietrecht) Zivilsenat des BGH sind sehr fleißig. Haben Sie sich auf den Formularmietvertrag aus dem Internet verlassen, und hat sich dies nachträglich als Fehler erwiesen, können meine Kosten viel höher sein, als wenn Sie direkt den Weg zu mir gesucht hätten. Schadensbegrenzung verursacht weiteren Schaden!

Schönheitsreparaturen im Mietvertrag - Ein Klassiker

Ein Klassiker, der in der Praxis immer wieder offenbart, weshalb der Mietvertrag aus dem Internet mit Vorsicht zu genießen ist, ist die Klausel zu Schönheitsreparaturen. Nach wie vor werden in Verträgen häufig Formulierungen wie

„Der Mieter hat Schönheitsreparaturen durchzuführen in Küche, Bad und WC alle drei Jahre, in den übrigen Räumen alle fünf Jahre.“


verwendet.

Es klingt nicht nur schön, sondern schützt scheinbar auch das Eigentum, weil dadurch gewährleistet wird, dass die Räumlichkeiten regelmäßig aufgefrischt werden. Der Vermieter spart Zeit und Geld, ohne dass sein Objekt an Wert einbüßt.

Das Problem dieser Klausel besteht allerdings darin, dass starre Renovierungsfristen den Mieter nach der Rechtsprechung des BGH unangemessen benachteiligen. Sie berücksichtigen nämlich nicht den tatsächlichen Renovierungsbedarf. Eine Renovierungspflicht kann nicht durch Zeitablauf begründet werden. Die vorgenannte Klausel ist daher unwirksam. Dasselbe kann für Endrenovierungsklauseln sowie für Vorschriften zur konkreten Ausführung der Renovierungsarbeiten gelten. Es kommt hierbei auf den genauen Wortlaut an!

Beinhaltet der Mietvertrag nunmehr eine solche unwirksame Klausel, bleibt der Vermieter vermutlich auf den Renovierungskosten sitzen. Der Mieter wird aufgrund einer falschen Formulierung von seiner -eigentlich bestehenden- Pflicht befreit.

Im Mietrecht kommt es immer auf die Feinheiten an. Der Mustervertrag aus dem Internet kann sich schnell als versteckte Kostenfalle entpuppen. Und die Klausel zu Schönheitsreparaturen ist lediglich ein Beispiel von sehr vielen.

Ich berate und vertrete meine Mandanten sowohl im privaten als auch im gewerblichen Mietrecht stets akribisch, exklusiv, mit Fingerspitzengefühl sowie der notwendigen Weitsicht.