Hinweis zum Datenschutz

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir ein Session-Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung. Wenn Sie damit einverstanden sind, freuen wir uns, wenn Sie unsere Webseite weiter erkunden. Sollten Sie der Verwendung nicht zustimmen, können Sie Ihren Browser so einstellen, dass Sie über das Setzen von Cookies informiert werden und Cookies nur im Einzelfall erlauben, die Annahme von Cookies für bestimmte Fälle oder generell ausschließen sowie das automatische Löschen der Cookies beim Schließen des Browser aktivieren. Bei der Deaktivierung von Cookies kann die Funktionalität dieser Website eingeschränkt sein.

Ihr Rechtsanwalt für Opferrecht im Ruhrgebiet (Dinslaken im Kreis Wesel)

Der persönliche Kampf gegen das Erlebte

Als Opfer einer Straftat sind Sie auf der Suche nach professioneller Hilfe? Oder kennen Sie jemanden, der dringend Opferhilfe benötigt, um das schwere Kapitel zumindest aus rechtlicher Sicht schließen zu können?

Den ersten Schritt haben Sie bereits erfolgreich gemeistert. Sie haben sich dazu entschieden, aktiv zu werden. Diese Hürde ist eine der schwierigsten, da die psychische Belastung oftmals sehr extrem ist. Die meisten Opfer werden tagtäglich mit den Erinnerungen an die Tat und den Täter konfrontiert. Die Schwierigkeit besteht darin, diesen Kreislauf selbst zu durchbrechen.

Möglicherweise werden Sie sich allerdings in diesem Moment die Frage stellen, ob ein Anwalt, der sich für Opfer einer Straftat einsetzt, während er gleichzeitig die Interessen von Straftätern als Strafverteidiger vertritt, überhaupt Verständnis für Ihre Situation haben kann?! Diese Frage ist absolut berechtigt und auch sehr hilfreich. Die Zusammenarbeit mit meinen Mandanten setzt Vertrauen und eine besondere Sensibilität voraus. Es sind eben nicht nur Rechtsfragen, die im Vordergrund stehen.

Um Ihnen die Bedenken vor widersprüchlicher Hilfe zu nehmen, ist zunächst die Rolle des Strafverteidigers zu definieren. Er ist ein unabhängiges Organ der Rechtspflege. Er achtet darauf, dass die Rechte des Beschuldigten / Angeklagten eingehalten werden. Opfer einer Straftat neigen aus nachvollziehbaren Gründen manchmal dazu, jedem Straftäter sämtliche Rechte absprechen zu wollen. Für die eigene Geschichte ist das allerdings nicht hilfreich. Stattdessen ist es für Betroffene wichtig, ihre ganz persönlichen Erlebnisse zu verarbeiten. Ich bin in Ihrem Fall ausschließlich für Sie tätig. Ich verfahre nicht in einer Doppelrolle.  

Stellen Sie sich vor, dass sich ein Mensch zu Unrecht vor einem Strafgericht verteidigen muss. Nicht jeder Angeklagte ist tatsächlich Täter, der ihm vorgeworfenen Tat(en). Ein Vorteil dieser Zweigliedrigkeit, die Vertretung von Opfern auf der einen sowie die Verteidigung von Straftätern auf der anderen Seite, ist, dass mir Verteidigungsstrategien bekannt sind. Dieses Wissen kann ich zu Ihrem Vorteil nutzen.

Falls Sie noch immer Bedenken haben, freue ich mich dennoch darauf, Sie kennenzulernen. Bei einem persönlichen Gespräch werden Sie schnell feststellen können, dass ich Ihnen die Sorge vor einem Interessenskonflikt nehme. Ohne anwaltliche Hilfe sind Sie nicht vollumfänglich in das Verfahren involviert. Als Rechtsanwalt nehme ich für Sie Einsicht in die Ermittlungsakten. Die Informationen bekommen Sie nicht von Amts wegen. Wieweit Sie aktiv am Prozess teilnehmen möchten, überlasse ich Ihnen. Der Argwohn vor einem Strafverfahren, insbesondere die Angst vor der Konfrontation mit Tat(en) und Täter(n) im Gerichtssaal, ist immer ganz besonders groß. Ich begleite Sie durch das gesamte Verfahren, von der Erstattung der Anzeige bis zum Abschluss des Strafverfahrens. Ich stehe wie der berühmte Fels in der Brandung an Ihrer Seite.

  • Warum benötige ich überhaupt einen Anwalt für Opferrechte & Opferhilfe?

    Als Rechtsanwalt nehme ich in stetiger Absprache mit Ihnen Einfluss auf den Verfahrenshergang. In Strafverfahren werden Opfer häufig selbst mit zahlreichen Rechtsfragen konfrontiert. Und dabei wünschen sie sich doch nur einen endgültigen Abschluss. Opferhilfe verfolgt daher zwei unterschiedliche Zwecke. Den Beistand auf der einen und die aktive Vertretung auf der anderen Seite.

    Als Beistand begleite ich Opfer einer Straftat bei Behördengängen, zum Beispiel wenn Polizei, Staatsanwaltschaften oder auch Gerichte eine Zeugenvernehmung terminiert haben. Als Rechtsanwalt bin ich zur Anwesenheit bei einer richterlichen Vernehmung berechtigt. Insofern wahre ich hier Ihre Interessen. Bevor überhaupt ein Strafverfahren eingeleitet werden kann, müssen die Behörden zunächst Kenntnis von der Tat erlangen. Bei einigen strafrechtlichen Delikten, den sogenannten Antragsdelikten, wird die Staatsanwaltschaft nicht von Amts wegen tätig. Ich biete Ihnen daher meine Hilfe beim Ausfüllen einer Strafanzeige und eines Strafantrags an. Bei Bedarf werde ich auch den Kontakt zu Hilfsorganisationen, wie zum Beispiel zum Weißen Ring oder zu Frauenhäusern, vermitteln. 

    Des Weiteren nehme ich aktiv für Sie an dem Verfahren teil. In diesem Zusammenhang erhebe ich Nebenklage, stelle die erforderlichen Anträge nach dem GewSchG (Gewaltschutzgesetz), und mache Ihre Ansprüche auf Zahlung von Geldleistungen aufgrund von Schadensersatz- und Schmerzensgeldansprüchen entweder vor einem Zivilgericht oder direkt im Strafverfahren (Adhäsionsverfahren) geltend. Sofern das Strafverfahren eingestellt wird, prüfe ich für Sie die Voraussetzungen der Nichtzulassungsbeschwerde. Ergeht stattdessen ein Urteil mit dem Sie nicht zufrieden sind, stehe ich nach intensiver Prüfung selbstverständlich im Rechtsmittelverfahren an Ihrer Seite.   

    Der Vorteil für Sie besteht vor allem darin, dass Sie jederzeit über den aktuellen Verfahrensstand aufgeklärt werden. Das Strafverfahren wird damit transparent. Die inhaltliche Auseinandersetzung mit der Sache ist für Opfer schon schwierig und belastend genug. Jede weitere Hürde ist nicht förderlich.

    Gründe, weshalb Ihnen ein Anwalt für Opferrechte und Opferhilfe zur Seite stehen sollte, sind:

    1. Möglicherweise wird die Seele erst ihre Ruhe finden, wenn das Strafverfahren endlich abgeschlossen worden ist. Der Prozess ist ein Teil der Verarbeitung, auch wenn dieser Abschnitt besonders schwer fällt. Ich stehe an Ihrer Seite, damit Sie diesen Schritt nicht alleine gehen müssen.

    2. Sie müssen bei Behörden und Gerichten nicht alleine vorsprechen. Ich begleite Sie zu sämtlichen Terminen.

    3. Für die Einleitung eines Strafverfahrens unterstütze ich Sie beim Verfassen einer Strafanzeige oder einem Strafantrag.

    4. Ich stelle bei Bedarf den Kontakt zu Opferschutzorganisationen, wie zum Beispiel dem "Weißen Ring", Frauenhäusern, Jugendämtern und anderen notwendigen Einrichtungen her.

    5. Ihre Rechte werden in dem Strafverfahren durch die Nebenklage deutlich gestärkt.

    6. Die erforderlichen Anträge nach dem GewSchG werden von mir gestellt. Dazu zählen beispielhaft Näherungsverbote, Kontaktverbote oder Aufenthaltsverbote.

    7. In Ihrem Namen mache ich gegen den oder die Täter den Anspruch auf Zahlung von Schadensersatz und Schmerzensgeld geltend. Ich werde Sie umfassend darüber aufklären, ob die Ansprüche bereits im Strafverfahren (Adhäsionsverfahren) oder in einem separaten Zivilverfahren durchgesetzt werden sollten.

    8. Ich berate Sie, ob gegen ein Urteil Berufung oder Revision eingelegt werden sollte.

    9. Wird das Strafverfahren eingestellt, prüfe ich umgehend die Voraussetzungen der Nichtzulassungsbeschwerde.

    10. Die Anträge gegen den Staat nach dem OEG (Opferentschädigungsgesetz) werden ebenfalls von mir gestellt. Bei Vorliegen der besonderen Voraussetzungen muss die Versorgung von Opfern gewährleistet sein, beispielsweise durch Zahlung einer Rentenleistung.


    Es gibt mindestens zehn gute Gründe, die für die Beauftragung eines Opferanwaltes sprechen. Opfer und Hinterbliebene können von der seelischen Unterstützung profitieren. Dafür werde ich mich mit vollem Engagement und Einsatz stark machen. Unabhängig von meiner Person und meinem Angebot haben Sie den endgültigen Abschluss nicht nur verdient, sondern dringend nötig. 

    Opferhilfe kann nur erfolgreich sein, wenn Vertrauen geschaffen wird. Vertrauen kennt hingegen keine Stadtgrenzen. Als Opfervertreter bin ich durch meine Niederlassung in Dinslaken in den Kreisen Wesel, Kleve und Borken sowie im Ruhrgebiet im Einsatz. Selbstverständlich übernehme ich Ihre Begleitung und Vertretung auch bundesweit!

  • Was ist die Nebenklage?

    Sobald das Ermittlungsverfahren eingeleitet worden ist, kann der Antrag auf Zulassung der Nebenklage gestellt werden. Ohne einen entsprechenden Antrag können Opfer von Straftaten lediglich als Zeugen an dem Verfahren teilhaben. Die Nebenklage ist damit ein sehr wichtiger Teil des Opferschutzes.

    Als NebenklägerIN haben Sie bedeutende Rechte. Sie haben ein Akteneinsichtsrecht, sodass Sie jederzeit über den aktuellen Stand der Ermittlungsergebnisse informiert sind. Das Wissen ist vorteilhaft, um gegebenenfalls rechtzeitig zu intervenieren. Ferner haben Sie im Verfahren ein permanentes Anwesenheitsrecht. Grundsätzlich haben Zeugen das nicht, weil sie ein Strafverfahren bis zu Ihrer Vernehmung nicht aktiv mitverfolgen dürfen.

    Das ändert sich für NebenklägerINNEN. Weiterhin können NebenklägerINNEN Beweisanträge stellen, Zeugen und Sachverständige befragen, Befangenheitsanträge stellen und zum Schluss des Verfahrens plädieren. Gegen ein Urteil können NebenklägerINNEN sogar Rechtsmittel einlegen. Dieses Recht haben Geschädigte einer Straftat ansonsten nicht.

    Typische Delikte bei denen die Nebenklage in Betracht kommt sind

    • Sexualstraftaten,
    • Straftaten gegen das Leben und die körperliche Unversehrtheit,
    • Straftaten gegen die persönliche Freiheit, beispielsweise die Freiheitsberaubung nach § 239 StGB oder der Menschenhandel nach § 232 StGB sowie
    • sonstige schwere Straftaten, exemplarisch die Misshandlung von Schutzbefohlenen nach § 225 StGB.

    Die Aufzählung ist keineswegs abschließend. Sie dient als erste Orientierung. Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

  • Warum sollte der Rechtsanwalt bei Strafanzeige und Strafantrag hinzugezogen werden?

    Durch eine Strafanzeige werden die Ermittlungsbehörden überhaupt erst auf das Vorliegen einer möglichen Straftat aufmerksam gemacht. Dieses Recht haben nicht nur Opfer von Straftaten. Antragsberechtigt ist jeder, der Kenntnis von einer strafbaren Handlung hat.

    Davon abzugrenzen ist der Strafantrag. Bei bestimmten Delikten, den sogenannten absoluten Antragsdelikten, ist ein Strafantrag Grundvoraussetzung für die Ermittlung der Behörden. Ein klassisches Beispiel für ein Antragsdelikt ist der Hausfriedensbruch gemäß § 123 Absatz 2 StGB. Wird der Antrag vom Geschädigten nicht gestellt, werden die Ermittlungsbehörden nicht tätig. Eine Ermittlung von Amts wegen scheidet aus.

    Sowohl Strafantrag als auch Strafanzeige werden in der Regel bei der örtlichen Polizeiwache gestellt. Für Opfer von Straftaten handelt es sich häufig um eine sehr belastende Situation. Der Stress kann sogar dazu führen, dass Wesentliches bei der Protokollierung vergessen wird. Oder die Chronologie der Geschehnisse wird durcheinandergebracht. Die Gefahr besteht darin, dass fehlerhafte oder unvollständige Angaben niedergeschrieben werden. Bei einer Zeugenvernehmung im Prozess werden sodann scheinbar widersprüchliche Aussagen getätigt. Das kann durchaus gegen die Glaubhaftigkeit der Aussage sprechen. Damit ist der gesamte Verfahrensausgang zugleich gefährdet.

    Deswegen übernehme ich für Sie die Niederschrift. In einem ruhigen und vertrauensvollen Gespräch schildern Sie mir detailliert den Tatvorgang. Sie müssen nicht befürchten, unter Zeitdruck zu stehen. Die psychische Belastung wird gemindert. Bevor die Anzeige bzw. der Antrag gestellt werden, erhalten Sie einen Entwurf, um den Inhalt zu prüfen. Es wird sichergestellt, dass der Sachverhalt vollständig an die Ermittlungsbehörden weitergegeben wird.

  • Welches Verfahren verbirgt sich hinter dem Adhäsionsverfahren?

    Geregelt ist das Adhäsionsverfahren in der StPO (Strafprozessordnung). Es ist die Verbindung zwischen Straf- und Zivilverfahren. Das bedeutet, dass zivilrechtliche Ansprüche, wie zum Beispiel Schadensersatz- und Schmerzensgeldansprüche, ohne einen zweiten Prozess durchgesetzt werden können. Sie müssen daher den Stress nicht wiederholt durchleben, weil Sie wiederum als Zeugin bzw. Zeuge vor einem Zivilgericht aussagen müssten.

    Allerdings gibt es auch Fälle, bei denen das Adhäsionsverfahren zwar möglich, aber rechtlich nicht sinnvoll ist. Darüber werde ich Sie nach Aufnahme des Sachverhaltes umfassend aufklären. Sollte das Adhäsionsverfahren hingegen auf keinerlei Bedenken stoßen, müssen Sie keinen zweiten Rechtsbeistand mit der Wahrnehmung Ihrer Interessen beauftragen. Ich werde Sie in dem Verfahren sowohl strafrechtlich als auch zivilrechtlich beraten und vertreten.

  • Was verbirgt sich hinter dem Begriff Täter-Opfer-Ausgleich?

    Der Täter-Opfer-Ausgleich ist eine Möglichkeit, wie Opfer von Straftaten einen Ausgleich erhalten können. Dadurch wird das Verfahren gegen den Täter nicht beendet. Allerdings kann das Gericht den Täter-Opfer-Ausgleich strafmildernd oder strafbefreiend berücksichtigen. Daher ist die Ausgleichsleistung in der Praxis ein beliebtes Mittel, um den gesamten Prozess effektiv zu lenken.

    Es handelt sich um ein außergerichtliches Verfahren, das von einem unparteiischen Vermittler geleitet wird. Ziel ist eine finanzielle Wiedergutmachung des Täters. Dieser Weg kann nur ernsthaft in Betracht gezogen werden, wenn sich der Täter dazu verpflichtet, Schadensersatz sowie Schmerzensgeld zu leisten.

    Weiterhin muss das Opfer vom Täter eine ordentliche Entschuldigung erwarten dürfen, zu deren Abgabe dieser verpflichtet wird. Falls Sie nicht daran interessiert sind, an einem Täter-Opfer-Programm teilzunehmen, kann der Ausgleich nicht realisiert werden. Sie alleine treffen darüber die Entscheidung, wobei ich Sie umfassend über die einzelnen Alternativen aufklären werde.

  • Was wird durch das Opferentschädigungsgesetz (OEG) geregelt?

    Wer Opfer einer Straftat geworden ist, muss nicht nur lernen, mit den psychischen Folgen umzugehen. Häufig sind auch gesundheitliche sowie wirtschaftliche Konsequenzen zu ertragen. In besonders schwerwiegenden Fällen leiden Betroffene aufgrund einer seelischen oder körperlichen Erkrankung unter Erwerbsunfähigkeit oder Pflegebedürftigkeit.

    Wer durch die Straftat hilflos geworden ist, muss vom Staat aufgefangen werden. Das Opferentschädigungsgesetz (OEG) regelt diese Ansprüche. Durch das Gesetz sollen Opfer einer Gewaltstraftat geschützt werden.

    Ich werde Ihre individuellen Ansprüche gegen den Staat prüfen und notfalls auch Ihre Vertretung vor dem zuständigen Sozialgericht übernehmen. Gemäß § 7 OEG sind für Streitigkeiten zwischen Betroffenem und Staat nicht die Straf-, sondern die Sozialgerichte zuständig.

  • Welche rechtlichen Möglichkeiten haben Opfer nach dem Gewaltschutzgesetz (GewSchG)?

    Das Gewaltschutzgesetz (GewSchG) regelt eine Vielzahl von sehr wichtigen Abwehrrechten. Betroffene müssen davor geschützt werden, wiederholt Opfer einer Gewaltstraftat durch den oder die Täter zu werden. Daher werde ich umgehend die notwendigen Schutzmaßnahmen in Ihrem Sinne einleiten. Dazu zählen vor allem:

    • das Verbot für den oder die Täter, die Wohnräumlichkeiten der / des Betroffenen zu betreten,
    • das Verbot für den oder die Täter, sich im unmittelbaren Umfeld der Wohnräumlichkeiten aufzuhalten,
    • das Verbot für den oder die Täter, andere gewohnte Aufenthaltsorte bewusst aufzusuchen (wie zum Beispiel den Arbeitsplatz der / des Betroffenen oder die Schule des Kindes),
    • das Verbot für den oder die Täter, Kontakt zu der/dem Betroffenen via Telefon, SMS, E-Mail etc. aufzunehmen oder
    • die Pflicht für den oder die Täter, aus den gemeinsamen Wohnräumlichkeiten auszuziehen. 


    Jeder Verstoß gegen eine nach dem GewSchG getroffene Anordnung stellt eine Straftat dar. Das zeigt, wie wichtig dieses Verfahren für Opfer ist. Ihre Rechte werden gewahrt und sehr ernst genommen. Der oder die Täter werden bei einer Zuwiderhandlung gemäß § 4 GewSchG mit Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe sanktioniert.